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  1. Zakāt – der soziale Grundpfeiler des Islam
    Der vorliegende Text befasst sich mit dem Begriff zakāt, der oft mit Almosensteuer oder Sozialabgabe übersetzt wird. Neben dem islamischen Glaubensbekenntnis (šahāda), dem Gebet (ṣalāt), dem Fasten im Monat Ramadan (ṣaum) und der Pilgerfahrt nach Mekka (ḥāǧǧ) gehört die Abgabe der zakāt zu den fünf Säulen des Islams.
  2. Konversion im Islam
    Dieser Beitrag befasst sich mit dem Thema Konversion zum Islam. In diesem Zusammenhang werden die Definition religiöser Konversion, Motive und Rituale thematisiert sowie die Tatsache, dass Konversion als fortlaufender Entwicklungsprozess zu sehen ist. „Neue MuslimInnen“ stehen vor der Herausforderung, einen individuellen Zugang zum Islam, der damit verbundenen Religionspraxis sowie zum muslimischen wie nichtmuslimischen Umfeld zu finden.
  3. Die interreligiöse Ehe aus islamischer Sicht
    Dieser Beitrag widmet sich dem Thema interreligiöse Ehe aus islamischer Sicht, wobei der Schwerpunkt auf der Frage liegt, warum muslimische Frauen keine nichtmuslimischen Männer heiraten dürfen bzw. ob dieser Standpunkt heute überdacht und neu interpretiert werden kann. Angesichts der Tatsache, dass Ehen zwischen Musliminnen und Nichtmuslimen heute zumindest im Westen Realität sind, scheint eine solche Neuinterpretation von Relevanz zu sein.
  4. Takfīr: Ursprung und Entstehung
    Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit dem Thema des takfīr im Islam. Nach einer allgemeinen Einführung wird die Praxis des takfīr erklärt und es werden auch der Ursprung und die geschichtliche Entwicklung näher beleuchtet. Darüber hinaus wird auf die Frage, ob takfīr ein Phänomen der Moderne oder in der islamischen Theologie fest verankert ist, eingegangen.
  5. Erzieherische Aspekte des Fastens
    Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit dem Thema Fasten im Monat Ramadan. Nach einer allgemeinen Einführung wird auf vier Dimensionen des Fastens eingegangen: religiös, körperlich, seelisch/spirituell sowie sozial. Anhand dieser Dimensionen wird versucht, einige erzieherische Aspekte, die das Fasten mit sich trägt, wiederzugeben und zu erörtern.
  6. Taqīya - Freifahrtschein für interreligiöse Verschleierungstaktik?
    Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit der taqīya im Islam. Es wird zunächst auf die etymologischen Wurzeln eingegangen und im Anschluss zu einer kurzen islamwissenschaftlichen Einordnung zu Unterschieden zwischen sunnitischer und schiitischer Handhabe übergegangen.
  7. Die Problematik von Fatwā-Diensten im Netz
    Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit der Problematik von Fatwā-Diensten im Netz. Nach einer allgemeinen Einführung über Fatwās wird anhand einiger Beispiele deren Wirkung in der Öffentlichkeit aufgezeigt um in einem nächsten Schritt näher auf die verschiedenen Fatwā-Dienste einzugehen und sich mit deren Inhalten auseinanderzusetzen.
  8. Speisevorschriften im Islam
    Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit dem Thema der Speisevorschriften im Islam. Nach einer allgemeinen Einführung werden die erlaubten und verbotenen Speisen und Getränke erörtert.
  9. Schwangerschaftsabbruch, künstliche Befruchtung und Adoption im Islam
    Dieser Beitrag befasst sich im weitesten Sinn mit dem Thema gewollter oder ungewollter Kinderlosigkeit. In den ersten beiden Abschnitten werden zunächst die Themen Schwangerschaftsabbruch und künstliche Befruchtung behandelt. Beide sind von neuen medizinischen Entwicklungen und Möglichkeiten geprägt, woraus sich neue Fragestellungen ergeben, die Antworten aus islamrechtlicher und islamisch-ethischer Sicht bedürfen. Im dritten Abschnitt wird auf das Thema Adoption eingegangen. Islamrechtlich ist Adoption verboten, es zeigt sich aber, dass dies mittels Vaterschaftsanerkennungen und dem Konzept der Milchverwandtschaft oftmals umgangen worden zu sein scheint. Islamrechtlich besteht zur Versorgung von Waisen die Möglichkeit der Pflegschaft oder Patenschaft als Alternative zur Adoption.
  10. Zum Umgang mit Krankheit, Alter und Tod im Islam
    In diesem Beitrag wird das islamische Verständnis von Gesundheit und Krankheit beleuchtet, dem die Auffassung des Körpers als ein von Gott anvertrautes Gut zugrunde liegt. Der Mensch als Treuhänder und Nutznießer dieses Guts trägt auch die Verantwortung dafür. Der islamische Krankheitsbegriff wird untersucht, wobei Krankheit nicht als Strafe Gottes aufgefasst wird, sondern vielmehr als Prüfung, was jedoch kein tatenloses, schicksalsergebenes Erdulden von Krankheit nach sich zieht. Dies spiegelt sich in der regen Entwicklung der arabisch-islamischen Medizin wider, wobei im Text auch der Umgang mit psychischen Krankheiten und ihre Behandlung etwa mittels Musiktherapie thematisiert wird sowie andererseits der im Volksislam verbreitete Glaube an Dschinnen und Magie als Krankheitsverursacher. Die Bedeutung des Krankenbesuchs im Islam und mögliche Konflikte in heimischen Krankenhäusern sowie die fehlende professionelle Seelsorgeausbildung in Österreich sind weitere Themen des Beitrags. Zuletzt wird noch auf den islamischen Umgang mit Demenz bzw. mit alten Menschen eingegangen, bevor der Text mit dem Thema Sterben und Tod abschließt.