Es wurden 38 Ergebnisse gefunden.
  1. Gelehrte Frauen im Islam
    Der vorliegende Beitrag befasst sich mit einigen namhaften weiblichen islamischen Gelehrten der Geschichte. Im Kontrast zu den männlichen Gelehrten scheinen jene Frauen und ihre Leistungen oft in den Hintergrund zu rücken, was wahrscheinlich damit zu begründen ist, dass Geschichte über Jahrhunderte hinweg aus einer männlichen Perspektive erzählt wurde. In der Folge standen letztlich auch oft die Geschichten über Männer im Fokus. Dieser Beitrag hat das Ziel, die Leistungen einiger weiblicher muslimischer Persönlichkeiten hervorzuheben.
  2. Ibn Rušd - Maßgebliche Abhandlung (Faṣl al-maqāl)
    Der vorliegende Beitrag befasst sich mit dem Werk „Maßgebliche Abhandlung“ (Faṣl al-maqāl) des rationalistischen Philosophen und muslimischen Gelehrten Ibn Rušd (gest. 1198 n. Chr.), der im Westen vor allem unter dem Namen Averroes bekannt ist. Die deutsche Übersetzung des Werkes stammt von Frank Griffel (2010, hrsg. im Verlag der Weltreligionen) und bildet die Quelle des vorliegenden Artikels. Griffels Werk beinhaltet weiters einen Kommentar, der unter anderem den Entstehungskontext des Werkes verdeutlicht.
  3. Fazlur Rahman und der Islam im Kontext der Moderne
    Dieser Beitrag befasst sich mit dem pakistanischen Gelehrten Fazlur Rahman (gest. 1988), dessen Ideen und methodische Ansätze zum Verstehen und Deuten der islamischen Schriftquellen weltweite Resonanz erfuhren und seit einigen Jahren zunehmend beachtet werden.
  4. Galip Veliu (1960-2020): Ein Leben im Dienste des Wissens und der Aufklärung
    Der vorliegende Beitrag befasst sich mit dem Leben und dem Wirken von Univ.-Prof. Dr. Galip Veliu, einem in Nordmazedonien geborenen islamischen Denker, Philosoph und Theologe, der sich für einen kritischen Umgang mit verschiedenen erkenntnistheoretischen Ansätzen und gesellschaftspolitisch relevanten theologischen Themen einsetzte. Dementsprechend lautete sein Motto: "Nichts bleibt unverändert außer der Veränderung selbst".
  5. Husein Djozo (1912 - 1982)
    Dieser Text behandelt das Leben und Werk von Husein Djozo, einem Theologen, Imam und Vorreiter eines ausgeprägten und konsequenten Reformschemas in Bosnien und Herzegowina in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ausgehend von seiner Biografie soll hier stellvertretend für seine sehr umfangreiche, umfassende Theologie und Fatwa-Lehre eines seiner Themen angesprochen werden: Die Stellung der Frau im Islam.
  6. Muḥammad aṭ-Ṭāhir Ibn-ʿĀšūr (1879-1973)
    Dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem tunesischen Gelehrten Muḥammad aṭ-Ṭāhir Ibn-ʿĀšūr. Nach einem biografischen Rückblick werden seine Reformbestrebungen in Bildung und Recht thematisiert. Insbesondere sein Fokus auf die Zwecke der Scharia (maqāșid) und sein philologischer Zugang in seiner Koranexegese werden angesprochen. Diese sind verbunden mit seiner Vision, in Kontinuität mit der Tradition ein der modernen Zeit entsprechendes Islamverständnis zu schaffen.
  7. Die Befreiung, in der das Ich und das Wir zu Einem werden - Mohamed Aziz Lahbabi (1923 – 1993)
    Dieser Beitrag befasst sich mit dem marokkanischen Philosophen Mohamed Aziz Lahbabi. In den 1950er und 60er Jahren entwickelte Lahbabi, beeinflusst von den französischen Philosophen Emanuel Mounier und Henri Bergson und der philosophischen Strömung des Personalismus (frz. personnalisme) den realistischen Personalismus und eine islamische Anthropologie, bei der Personwerdung, Befreiung sowie das reflektierte Glaubenszeugnis eine zentrale Rolle spielen.
  8. Aš-Šāṭibī (gest. 1388): Ein „Aufklärer“ im Mittelalter?
    Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit dem andalusischen Gelehrten Abū Isḥāq aš-Šāṭibī (gest. 1388), dessen systematische Darstellung der "Absichten der Scharia" (maqaṣid aš-šarīʿa) eine besondere Stellung in der islamisch-theologischen Tradition, insbesondere im Bereich der islamischen Rechtswissenschaften, einnimmt. Obwohl über das Leben des Gelehrten nicht viel bekannt ist, wird im Folgenden abgesehen von den Lehren und Hauptwerken, auch auf biografische Eckdaten eingegangen, um den Kontext zu verdeutlichen, in dem er wirkte.
  9. Muḥammad Abed al-Ǧābirī und die Kritik der arabischen Vernunft
    Der vorliegende Artikel befasst sich mit dem marokkanischen Philosophen Muḥammad Abed al-Ǧābirī (gest. 2010), der zu den bedeutendsten Kritikern der islamischen Moderne gehört. In seinem vierbändigen Hauptwerk Naqd al-ʿaql al-ʿarabī (Kritik der arabischen Vernunft) äußert er seine reformatorischen Gedanken zur Neubegründung des arabischen Rationalismus, welche vor allem an die Gedanken des rationalistischen muslimischen Philosophen Ibn Rušd bzw. Averroes (gest. 1198) angelehnt sind.
  10. Islamischer Religionsunterricht
    Durch das Islamgesetz von 1912 wurde den Musliminnen und Muslimen in Österreich eine rechtliche Grundlage gegeben, ihre Religion frei auszuüben und eine Religionsgemeinschaft zu gründen, die ihre Interessen in Österreich nach außen vertritt. Zu dieser rechtlichen Gleichstellung mit anderen Religionsgemeinschaften gehört auch die Erteilung des islamischen Religionsunterrichtes an öffentlichen Schulen. Als wichtige Schnittstelle zwischen der Religionsgemeinschaft und dem Staat genießt der Religionsunterricht eine besondere Bedeutung. Dieser Beitrag blickt aus verschiedenen Perspektiven auf den islamischen Religionsunterricht.