20.09.2021 - #Glaubensrichtungen #Glaube

Das anatolische Alevitentum und die Aleviten

Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit den anatolischen Aleviten und dem Alevitentum, einer eigenständigen, synkretistischen Religionsgemeinschaft, die sich aus der islamischen Schia entwickelt hat. Nach einer allgemeinen Einführung werden die Namensgebung, unterschiedliche Glaubensinhalte und das Cem-Ritual sowie die komplexe Entstehungsgeschichte und besondere Stellung der alevitischen Glaubensgemeinschaften in Österreich erörtert.


Das Alevitentum ist eine vorwiegend in der Türkei beheimatete heterogene, sozio-religiöse Glaubensgemeinschaft.1 Es stellt nach dem sunnitischen Islam die zweitgrößte Religionsgemeinschaft in der Türkei dar.2 Nach unterschiedlichen Schätzungen bilden die Aleviten gegenwärtig einen Anteil von zehn bis 25 Prozent an der türkischen Bevölkerung.3 Da jedoch die alevitische Kollektividentität durch den türkischen Staat nicht offiziell anerkannt wird, können sich AlevitInnen in ihrer Geburtsurkunde nicht als ‚Alevi‘ eintragen lassen. Ihre offizielle Religionszugehörigkeit lautet, wie bei Sunniten und Schiiten, Islam.4 Aus diesem Grund werden sie in offiziellen Statistiken nicht erfasst. Des Weiteren setzt sich die alevitische Glaubensgemeinschaft zu ungefähr zwei Dritteln aus türkischen MuttersprachlerInnen zusammen, etwa ein Drittel spricht nordwestiranische Sprachen, wie den kurdischen Dialekt Kurmandschi (kurmānğī) oder Zazaisch.5

Interessanterweise gab es den Begriff der Aleviten bis ins 19. Jahrhundert nicht, sie wurden bis dato als Kizilbasch (qizilbāš) bezeichnet, was allerdings heutzutage als pejorativ empfunden wird, denn Kizilbasch bedeutet auf Türkisch schlichtweg Rotkopf.6 Damit war die rote Kopfbedeckung gemeint, welche die militanten turkmenischen Stämme trugen, die gemeinsam für Schāh Ismāʿīl I. (gest. 1524) kämpften.7 Sie diente als Unterscheidungsmerkmal gegenüber den Anhängern der Sunniten. Die in den historischen Quellen jeweils vorkommenden Selbstbezeichnungen verschiedener Stammesgruppen wie der Kizilbasch, Bektaschi, Tachtadschi, Rafizi, Karmati, Tschelebi etc. wurden Ende des 19. bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts unter dem überregionalen Sammelbegriff Alevi zusammengefasst.8 Dieser türkische Terminus leitet sich aus dem arabischen Adjektiv ‘alawī ab, welcher ‚zu ʿAlī gehörig‘ bedeutet.9 Als Alevi werden nicht nur die diejenigen bezeichnet, die von ʿAlī b. Abī Ṭālib (gest. 661) abstammen, sondern auch jene, die sich als seine Anhänger verstehen.10 Den Vorwurf seitens der Sunniten, Aleviten würden statt Gott ʿAlī verehren, weisen diese ausdrücklich zurück.11 Sie sehen in ʿAlī vielmehr den einzig rechtmäßigen Nachfolger Muhammads (gest. 632).12 Aleviten dürfen indes nicht mit den Alawiten (ʿalawīya) bzw. Nusairiern (nuṣairiya) verwechselt werden, die in Syrien und im Nordlibanon leben.13 Wichtig ist hier, dass es sich bei den Schiiten, den Alawiten und den Aleviten um drei unterschiedliche Glaubensgemeinschaften handelt, welche die Verehrung ʿAlīs als zentrales Element gemeinsam haben.14 Um das Alevitentum von den namensähnlichen Richtungen klar und deutlich zu unterschieden, wird es daher auch als das anatolische Alevitentum bezeichnet.15 Diese geographisch definierte Bezeichnung soll nicht nur Verwechslungen vorbeugen, sondern auch darauf hinweisen, dass das Alevitentum besonders durch die Kulturregion Anatoliens samt seiner Mythen und Riten immens geprägt wurde.16

Alevitische Glaubensinhalte und Rituale

Das Alevitentum kann als eigenständige, synkretistische Glaubensrichtung definiert werden, die sich aus der islamischen Schia in Anatolien entwickelte.17 In der alevitischen Glaubenslehre werden auch die von den Schiiten verehrten zwölf Imame als heilige Träger des religiösen Wissens angesehen.18 Das Alevitentum speist sich obendrein nicht nur aus den alidischen und sufischen Traditionen des Islams, sondern es ist auch von schamanischen, zoroastrischen, buddhistischen und altorientalisch-christlichen sowie altanatolischen Glaubenselementen geprägt.19 Die Frage, ob Aleviten Muslime sind oder nicht, ist bis heute unter den Aleviten selbst nicht geklärt. Tatsache ist jedoch, dass es eine große Anzahl an Aleviten gibt, die sich mit dem Islam identifizieren, wohingegen einige diese Identifikation vehement zurückweisen.20

Zu den zentralen schriftlichen Quellen des Alevitentums zählen die Buyruk-Handschriften, welche den Glaubensvollzug der Aleviten beinhalten.21 Die Buyruk-Schriften sind eine Ansammlung von Texten zu alevitischen Glaubensvorstellungen, Ritualen, Gebeten und religiösen Zeremonien.22 Neben den Buyruk-Schriften gibt es weitere bedeutende Werke, wie das Makalat des Mystikers Ḥāǧī Baktāsch Walī (gest. 1271) und die Gedichte von Yūnus Emre (gest. 1321) sowie Werke der sogenannten Sieben Großen Dichter, welche einen hohen Stellenwert unter den Aleviten genießen.23 Nach alevitischer Vorstellung sind auch die Thora, das Evangelium, die Psalmen und der Koran gleichberechtigte heilige Bücher.24 Außerdem spielt der Glaube an den Ur-Koran eine wichtige Rolle. Die heute von den sunnitischen und schiitischen Muslimen verwendete Fassung des Korans hingegen sei das verfälschte Produkt des dritten sunnitischen Kalifen ʿUṯmān b. ʿAffān (gest. 656) und könne deshalb nicht als authentisch angesehen werden.25 Zu den wohl bedeutendsten Charakteristika des Alevitentums gehört die Nichtbeachtung der islamischen Normen- und Pflichtenlehre (šarīʿa), da diese den Aleviten zufolge nur die Äußerlichkeit des Glaubens beinhaltet.26 Die Mehrheit der Aleviten ist der Überzeugung, dass sie aufgrund ihrer Zugehörigkeit zum Alevitentum die Unterwerfung unter die religiösen Gesetze überwunden hat und von den formalen Glaubenslehren der Sunniten wie Schiiten entbunden ist.27 Die Fünf Säulen des Islams werden deshalb ebenfalls abgelehnt.28

Die Aleviten glauben an den einen und einzigen Gott. Sie bezeichnen ihn auch als ḥaqq oder Allah. Er ist der gerechte Schöpfer, der alles erschaffen hat.29 Sie sehen den Propheten Muhammad als den Gesandten sowie den Weisen ʿAlī als den Auserwählten Gottes an. Dies äußert sich auch im alevitischen Glaubensbekenntnis (aš-šahāda), welches lautet: „Es gibt keinen anderen Gott außer Allah, Muhammad ist sein Prophet und Ali sein Freund.“ Die häufig verwendete Kurzformel hierzu ist: „Ya Allah, Ya Muhammad, Ya Ali.“30 Hier ist anzumerken, dass diese Einheit „Allah-Muhammad-Ali“ nicht im Sinne einer Trinitätslehre wie jener des Christentums verstanden wird.31 Im Zentrum der alevitischen Glaubenslehre steht zudem der Vervollkommnungsprozess des Menschen. Auf diesem Weg soll jedes Individuum vier Tore und vierzig Pforten durchschreiten, um ein ‚vollkommener Mensch‘ (türk. İnsân-ı Kâmil) zu werden.32 Diese vier Tore werden in den Buyruk-Schriften erwähnt und lauten: Șeriat (šarīʿa), Tarikat (ṭarīqa), Marifet (ma‘rifa) und Hakikat (ḥaqīqa). Der Laie bzw. Schüler (ṭālib) muss diese Tore nacheinander durchqueren, um zur Wahrheit zu gelangen.33 Im ersten Tor muss der Mensch die Gesetze und Pflichten seiner Gemeinschaft annehmen und positiv umsetzen.34 Im folgenden Tarikat-Tor soll er durch den Eintritt in einen hierarchisch aufgebauten Orden (türk. Ocak) den mystischen Weg kennenlernen.35 Im dritten Marifet-Tor gelangt der Laie zu der Erkenntnis, dass die Selbstverwirklichung des Menschen nur in der gemeinschaftlichen Erfahrung erzielt werden kann. In dem vierten Hakikat-Tor lernt der Laie den Ursprung seines Menschseins kennen. Er muss sich von negativen Trieben wie Wut, Zorn, Hass, Gier und übler Nachrede reinigen.36 In der alevitischen Tradition ist im Gegensatz zum Sunniten- und Schiitentum die Frage nach dem Tod und den Jenseitsvorstellungen nur nebensächlich, da der Mensch auf der Basis seiner Handlungen bereits im Diesseits den Zustand des Paradieses oder der Hölle erleben kann.37 Der Tod markiert nach alevitischem Verständnis nur das biologische Sterben des Körpers, die Seele hingegen lebt weiter und kehrt zu Gott zurück.38

Aleviten kennen eine Vielfalt an Gebeten und Gebetsformen, welche sich kaum mit denen anderer Muslime überschneiden.39 Sie beten nicht in einer Moschee, sondern treffen sich zur Gottesandacht, dem sogenannten Cem (ǧam‘), in einem Cem-Haus (türk. Cemevi). In diesen Versammlungshäusern wird nicht nur die Cem-Zeremonie abgehalten, sondern sie dienen auch als Gebets-, Begegnungs- und Bildungsstätte.40 Gemeindemitglieder und deren Vertretungen treffen sich dort, um gemeinschaftliche Konflikte zu lösen, sich gegenseitig zu beraten und die alevitischen Glaubenslehren und Traditionen weiter zu vermitteln. Der Cem-Gottesdienst ist die wichtigste religiöse Zeremonie im Alevitentum. Dieses hoch komplexe Ritual besteht aus zwölf religiösen Diensten.41 Im Mittelpunkt steht dabei die Zusammenkunft der Gemeinschaft sowie die kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben unter Anwesenheit eines oder einer alevitischen Geistlichen, welche die spirituellen Ehrentitel Dede (Großvater) bzw. Ana (Mutter) tragen.42 Das Cem-Ritual findet zu einer festgelegten Zeit meist in türkischer Sprache statt. Am Anfang jeder Cem-Zeremonie steht das sogenannte ‚Einvernehmen‘ (türk. Rızalık), in welchem alle anwesenden Glaubensanhänger vom Ritualleiter bzw. von der Ritualleiterin gefragt werden, ob sie mit den Geistlichen, die das Ritual abhalten, einverstanden sind.43 Die bedeutsamste Pflicht bildet der religiöse samāʿ-Tanz, der von Männern und Frauen gemeinsam, idealerweise barfuß, vollzogen wird. Das samāʿ-Ritual symbolisiert den Tanz der Vierzig Heiligen während der Himmelsfahrt von Muhammad.44 Frauen und Männer drehen sich wie in Trance gegen den Uhrzeigersinn, und verbinden ihr Inneres mit Gott, ohne sich jedoch gegenseitig zu berühren.45 Die gesamte Zeremonie wird von einer Langhalslaute (türk. Bağlama) begleitet. Das Cem-Ritual wird schließlich mit dem ‚Auflösungsgebet‘ (türk. Dağılma Duası) beendet.46

Die Aleviten in Österreich

Im Jahre 1912 wurde in Österreich das Islamgesetz verabschiedet, wodurch den MuslimInnen die Möglichkeit der freien Religionsausübung geboten wurde.47 Im Jahre 1979 konstituierte sich die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ). Aufgrund deren sichtlich sunnitischen Dominanz fühlten sich die Aleviten von der IGGiÖ nur unzureichend repräsentiert.48 Ihrem Anliegen zur Abgrenzung von der IGGiÖ wurde letztendlich 2009 nachgegangen, indem der Kulturverein der Aleviten in Wien (VAKB) beim zuständigen Kultusamt einen Antrag auf Anerkennung als staatlich eingetragene religiöse Bekenntnisgemeinschaft unter dem (später geänderten) Namen Islamische Alevitische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IAGÖ) einreichte.49 Dieses Ansuchen wurde zunächst mit der Begründung abgelehnt, es gäbe bereits eine Vertretung aller Angehörigen des islamischen Glaubens in Österreich. Nach über anderthalb Jahren wurde diese ursprüngliche Zurückweisung als verfassungswidrig eingestuft. Am 16. Dezember 2010 wurde dem Antrag auf Anerkennung rechtmäßig stattgegeben.50 Während des Anerkennungsprozesses kam es jedoch zu großen internen Unstimmigkeiten zwischen dem Kulturverein der Aleviten in Wien (VAKB) und der Föderation der Aleviten-Gemeinden in Österreich (AABF).51 Diese Differenzen beruhten auf unterschiedlichen Betrachtungsweisen hinsichtlich der Zugehörigkeit zum Islam seitens der beiden alevitischen Gruppierungen. Während der Kulturverein der Aleviten sich als islamische Konfession sah, war die Föderation der Aleviten-Gemeinden anderer Meinung und stellte einen konkurrierenden Antrag, in welchem das Alevitentum als unabhängige Religion definiert wurde und der Terminus islamisch explizit nicht vorkam.52 Nach dem positiven Bescheid der Anerkennung des Kulturvereins der Aleviten in Wien als islamische Bekenntnisgemeinschaft wurde der Status einer Religionsgemeinschaft als neues Ziel angestrebt.53 Eine gesetzliche Anerkennung als Religionsgemeinschaft erfolgt in Österreich unter der Voraussetzung, dass mindestens zwei Promille der Bevölkerung (ca. 17.000 Personen) der betreffenden Gemeinschaft angehören.54 Am 22. Mai 2013 wurde aufgrund der Einhaltung aller vorgegeben Richtlinien die offizielle Anerkennung durch das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.55 Aus der bisherigen Eigenbezeichnung Islamische Alevitische Glaubensgemeinschaft in Österreich wurde 2015 das Wort islamisch gestrichen, sodass mittlerweile die Bezeichnung Alevitische Glaubensgemeinschaft in Österreich mit der selbst gewählten Abkürzung ALEVI üblich ist.56 Hier ist zu erwähnen, dass die ALEVI die alleinige Vertretung aller in Österreich lebenden AlevitInnen beansprucht, obwohl es inzwischen noch zwei weitere alevitische Repräsentantinnen gibt.57 Dazu zählen die bereits erwähnte Föderation der Aleviten-Gemeinden in Österreich und die sogenannte Alt-Alevitische Glaubensgemeinschaft in Österreich (AAGÖ), der viele KurdInnen angehören und die zusätzlich den Status einer religiösen Bekenntnisgemeinschaft genießt.58

Ungeachtet der inneralevitischen Differenzen ist die staatliche Anerkennung des Alevitentums in Österreich für alle AlevitInnen eine historische und gesellschaftspolitische Errungenschaft.59 Sie inkludiert das Recht auf eigenen, regulären Religionsunterricht an öffentlichen Schulen und Privatschulen. Alevitischer Religionsunterricht wird seit dem Schuljahr 2014/2015 in sieben Bundesländern Österreichs angeboten.60 Die Ausbildung zur alevitischen Lehrkraft erfolgt an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems oder an der Universität Wien.61


Weiterlesen
Fussnoten

1 Markus Dressler, „Alevīs”, in: Encyclopaedia of Islam, THREE, Edited by: Kate Fleet, Gudrun Krämer, Denis Matringe, John Nawas, Everett Rowson.

2 Vgl. Handan Aksünger-Kizil / Yilmaz Kahraman: Das anatolische Alevitentum. Geschichte und Gegenwart einer in Deutschland anerkannten Religionsgemeinschaft, Hamburg: Landeszentrale für Politische Bildung 2018, S. 2.

3 Vgl. Asiye Kaya: Mutter-Tochter-Beziehungen in der Migration. Biographische Erfahrungen im alevitischen und sunnitischen Kontext, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2009, S. 37.

4 Vgl. ebd.

5 Ebd.

6 Vgl. H. Aksünger-Kizil 2019, S. 7.

7 Vgl. ebd.

8 Krisztina Kehl-Bodrogi: Die Kızılbaş-Aleviten. Untersuchungen über eine esoterische Glaubensgemeinschaft in Anatolien (= Islamkundliche Untersuchungen, Band 126), Berlin: K. Schwarz 1988, S. 9.

9 Robert Langer, “Aleviten”, in: Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht, Herausgeber: Heribert Hallermann, Thomas Meckel, Michael Droege, Heinrich de Wall.

10 Vgl. H. Aksünger-Kizil 2019, S. 9.

11 Vgl. Mürvet Öztürk / Ismail Kaplan: Glaubenselemente im alevitischen und sunnitischen Selbstverständnis. Eine Synopse, Köln: Alevitische Gemeinde Deutschland e.V 2006, S. 24.

12 Ebd.

13 Vgl. H. Aksünger-Kizil 2019, S. 5f.

14 Vgl. ebd.

15 Vgl. ebd.

16 Ebd., S. 8.

17 Vgl. M. Öztürk 2006, S. 14.

18 Ebd.

19 Vgl. H. Aksünger-Kizil 2019, S. 8.

20 Vgl. Martin Sökefeld (Hg.): Aleviten in Deutschland. Identitätsprozesse einer Religionsgemeinschaft in der Diaspora, Bielefeld: transcript Verlag 2008, S. 216f.

21 Vgl. H. Aksünger-Kizil 2019, S. 82.

22 Ebd., S. 83.

23 Ebd., S. 85ff.

24 Vgl. ebd., S. 82.

25 Vgl. M. Öztürk 2006, S. 20.

26 Vgl. A. Kaya 2009, S. 38.

27 Vgl. ebd.

28 Siehe auch Artikel „Wer oder was ist ein Imam?", https://www.islamportal.at/themen/artikel/imam-wer-oder-was-ist-das, abgerufen am 09.09.2021.

29 Vgl. M. Öztürk 2006, S. 19f.

30 Vgl. ebd., S. 30.

31 Vgl. ebd., S. 22f.

32 Vgl. M. Sökefeld 2008, S. 18.

33 Vgl. ebd.

34 Vgl. H. Aksünger-Kizil 2019, S. 99.

35 „Ocak“ ist die Bezeichnung für alevitische patrilineare Ordensfamilien, welche als zentrale Institutionen für die Glaubenstradierung und -praxis im Alevitentum dienen.

36 Vgl. H. Aksünger-Kizil 2019, S. 101f.

37 Vgl. ebd.

38 Vgl. ebd., S. 110.

39 Vgl. ebd., S. 118.

40 Vgl. ebd.

41 Vgl. ebd., S. 118ff.

42 Vgl. ebd., S. 16.

43 Vgl. ebd., S. 104ff.

44 Vgl. Die Cem-Zeremonie. Gottesdienst der Aleviten. Alevi-du.com 2021, https://www.alevi-du.com/de/alevitentum-2/der-cem/, abgerufen am 01.08.2021.

45 Vgl. H. Aksünger-Kizil 2019, S. 130f.

46 Vgl. ebd.

47 Vgl. Johann Bair: Das Islamgesetz. An den Schnittstellen zwischen österreichischer Rechtsgeschichte und österreichischem Staatsrecht, Wien: Springer 2002, S. 11f.

48 Vgl. Richard Potz: Das Islamgesetz 1912 – eine österreichische Besonderheit. In: SIAK – Journal. Zeitschrift für Polizeiwissenschaft und polizeiliche Praxis 1 (2013), S. 45-54, hier S. 52.

49 Vgl. Michael Weiß: Österreichs Aleviten sind selbständig. ORF 17.12.2010, https://religionv1.orf.at/projekt03/news/1012/ne_101217_aleviten_fr.htm, abgerufen am 01.08.2021.

50 Vgl. ebd.

51 Vgl. Kathpress: Nach Anerkennung: Österreichs Aleviten gespalten. ORF 21.12.2010, https://religionv1.orf.at/projekt03/news/1012/ne101221_aleviten_fr.htm, abgerufen am 01.08.2021.

52 Ebd.

53 Vgl. ebd.

54 Vgl. oesterreich.gv.at: Gesetzlich anerkannte Kirchen und Religionsgesellschaften, https://www.oesterreich.gv.at/themen/leben_in_oesterreich/kirchenein___austritt_und_religionen/3/Seite.820015.html, abgerufen am 02.08.2021.

55 Vgl. Alevitische Glaubensgemeinschaft in Österreich: Geschichte und Gründung, https://www.aleviten.at/_de/, abgerufen am 27.07.2021.

56 Vgl. Alevitische Glaubensgemeinschaft in Österreich: Chronologie: Alevitischer Islam in Österreich, https://www.aleviten.at/_de/, abgerufen am 27.07.2021.

57 Vgl. Kathpress: Aleviten jetzt anerkannte Religionsgesellschaft, https://www.pro-religion.at/proreligion/home/article/105465.html, abgerufen am 22.07.2021.

58 Ebd.

59 Vgl. ebd.

60 Vgl. Alevitische Glaubensgemeinschaft in Österreich: Alevitischer Religionsunterricht, https://www.aleviten.at/_de/, abgerufen am 30.07.2021.

61 Vgl. Alevitische Glaubensgemeinschaft in Österreich: ALEVI Schulamt, https://www.aleviten.at/_de/, abgerufen am 30.07.2021.

weiterführende Literatur

Aksünger-Kizil, Handan / Kahraman, Yilmaz: Das anatolische Alevitentum. Geschichte und Gegenwart einer in Deutschland anerkannten Religionsgemeinschaft, Hamburg: Landeszentrale für Politische Bildung 2018.