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  1. Ist der Islam kritikfähig?
    Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit der Frage, ob der Islam sich historisch gesehen als kritikfähig erwiesen hat. Zunächst soll anhand einiger Beispiele aus der islamischen Geschichte und einer kurzen Erläuterung, wie mit Kritik umgegangen und Kritik bewertet wurde, eine Annäherung an diese Fragestellung hergestellt werden. Zudem wird mit Sorūš ein Autor vorgestellt, der sich theoretisch-theologisch mit der Notwendigkeit der Kritik innerhalb der islamischen Wissenschaftspraxis befasst hat.
  2. Zum Umgang mit Krankheit, Alter und Tod im Islam
    In diesem Beitrag wird das islamische Verständnis von Gesundheit und Krankheit beleuchtet, dem die Auffassung des Körpers als ein von Gott anvertrautes Gut zugrunde liegt. Der Mensch als Treuhänder und Nutznießer dieses Guts trägt auch die Verantwortung dafür. Der islamische Krankheitsbegriff wird untersucht, wobei Krankheit nicht als Strafe Gottes aufgefasst wird, sondern vielmehr als Prüfung, was jedoch kein tatenloses, schicksalsergebenes Erdulden von Krankheit nach sich zieht. Dies spiegelt sich in der regen Entwicklung der arabisch-islamischen Medizin wider, wobei im Text auch der Umgang mit psychischen Krankheiten und ihre Behandlung etwa mittels Musiktherapie thematisiert wird sowie andererseits der im Volksislam verbreitete Glaube an Dschinnen und Magie als Krankheitsverursacher. Die Bedeutung des Krankenbesuchs im Islam und mögliche Konflikte in heimischen Krankenhäusern sowie die fehlende professionelle Seelsorgeausbildung in Österreich sind weitere Themen des Beitrags. Zuletzt wird noch auf den islamischen Umgang mit Demenz bzw. mit alten Menschen eingegangen, bevor der Text mit dem Thema Sterben und Tod abschließt.
  3. Beiträge der Muslime in der Wissenschaft (Teil II)
    Der vorliegende Artikel ist der zweite Teil einer Reihe, die sich mit den Beiträgen der Muslime in der Wissenschaft beschäftigt. In diesem Beitrag werden die Bereiche Philosophie, Optik, Physik, Astronomie und Geographie kurz dargestellt und erörtert.
  4. Beiträge der Muslime in der Wissenschaft (Teil I)
    Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit Beiträgen der Muslime in der Wissenschaft. Nach einer allgemeinen Einführung wird kurz auf die Übersetzungsbewegung eingegangen. Danach werden einige Beiträge der Muslime in den Bereichen Mathematik, Medizin, Chemie und Alchemie erörtert.
  5. Sind Fatwas Todesurteile? Wenn nein, was dann?
    Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit dem Thema fatwā (Arab.: Rechtsmeinung). Nach einer allgemeinen Einführung wird die Praxis der Fatwātätigkeit näher erklärt und in ihren verschiedenen Konnotationen beleuchtet. Dazu gehört es auch, in Zusammenhang mit den Artikeln über die Methodologie der islamischen Rechtsfindung und den vertiefenden Artikeln zu qiyās und iǧmāʿ noch einmal auf die Autoritäten der Rechtsfindung und Rechtsprechung einzugehen und verschiedene Facetten islamischer Rechtsergründung in ein Verhältnis zu setzen.
  6. Tod und Sterben im Islam
    Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit der Bedeutung von Tod und Sterben im Islam. Er geht zudem auf die Bedeutung des Jenseitsglaubens und die Vorstellungen über das göttliche Gericht am Jüngsten Tag ein. In diesem Zusammenhang werden kurz einige Grundlagen zum islamischen Verständnis der Seele beleuchtet. Der Artikel schließt mit der Erwähnung der üblicherweise den Sterbensprozess und das Begräbnis begleitenden Rituale.
  7. Kurze Einführung in die Methodologie der islamischen Rechtsfindung
    Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit der Methodenlehre der islamischen Rechtsfindung – auch bekannt als uṣūl al-fiqh (Arab.: „die Wurzeln des fiqh“). Zunächst wird der Begriff des fiqh ins Verhältnis zu dem der Scharia gesetzt, um in einem weiteren Schritt eine Annäherung an die Methodik der Rechtsfindung zu unternehmen und auf Autoritäten der Rechtsfindung hinzuweisen.
  8. „… und wenn ihr schlachtet, schlachtet recht.“ Über das Schlachten nach islamischem Ritus
    Dieser Text beschäftigt sich mit dem Thema des Schlachtens nach islamischem Ritus. Das Österreichische Tierschutzgesetz erlaubt eine sogenannte rituelle Schlachtung ohne vorausgehende Betäubung einzig bei Vorliegen religiöser Gründe. Diese Ausnahmeregelung für Religionsgemeinschaften wird von Tierschützern abgelehnt, worauf im Text Bezug genommen wird. Im Anschluss wird ein Überblick über die rituelle sowie konventionelle Schlachtmethode gegeben und dabei auf das Thema Betäubung eingegangen, das von islamischer Seite nicht einheitlich beurteilt wird. Weiters geht es um die Frage, ob die Nennung Allahs vor der Schlachtung zwingend vorgeschrieben ist sowie um die islamischen Vorgaben im Umgang mit dem Schlachttier. Anschließend widmet sich der Text dem Thema Halal-Zertifikate in Österreich und schließt mit der Frage nach der islamisch-ethischen Vertretbarkeit von Massentierhaltung ab.
  9. Imam – wer oder was ist das?
    Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit der Frage, was ein Imam ist. Dieses Thema gewinnt besondere Relevanz dadurch, dass die islamische Seelsorge mittlerweile gerade in Europa ein bisher nicht dagewesenes Gewicht im Rollenspektrum von Imamen und dadurch auch in Hinsicht auf den Einflussbereich der Imame auf die Gemeindemitglieder einnimmt. Im traditionellen sunnitischen Verständnis geht das weit über die Aufgabe und Wirkung dieser Funktion hinaus. Bei den Schiiten wird der Begriff gänzlich anders verstanden und mit viel größerer Bedeutung belegt.
  10. Über die Musik und die Muslime
    Dieser Beitrag befasst sich mit dem Thema Musik, die einerseits seit jeher ein konstanter Teil der muslimischen Lebenspraxis ist, andererseits schon ebenso lange bezüglich der Frage nach ihrer Legitimität den Gegenstand von Disputen unter Gelehrten darstellt. Im Zusammenhang mit der Beurteilung verschiedener Arten von Musik wird die Definition derselben untersucht. Weiters wird das Vermächtnis des Islam an den Westen in Form von Musikinstrumenten und musiktheoretischen Werken thematisiert. Danach geht es kurz um die Bedeutung von Musik im Sufismus in Form des samāʿ, woraufhin abschließend das Potential von Musik als menschenverbindende "Sprache" in der heutigen Zeit betont wird.