Es wurden 61 Ergebnisse gefunden.
  1. Iǧmāʿ - Konsens als Methode der islamischen Rechtsfindung
    Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit dem Thema iǧmāʿ und der Methode des Konsenses in der islamischen Rechtsfindung. Dieser Artikel eignet sich insbesondere als Vertiefung der allgemeineren Informationen zur Methodologie in der islamischen Rechtsfindung (uṣūl al-fiqh).
  2. Über das Recht zur positiven und negativen Religionsfreiheit im Islam
    Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit dem Thema der Religionsfreiheit im Islam. Nach einer allgemeinen Einführung wird anhand der Quellenlage und der gegenwärtigen Situation erörtert, wie mit dem durch die allgemeine Charta der Menschenrechte verbrieften Recht auf Religionsfreiheit islamisch umgegangen werden kann.
  3. Die Problematik von Fatwā-Diensten im Netz
    Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit der Problematik von Fatwā-Diensten im Netz. Nach einer allgemeinen Einführung über Fatwās wird anhand einiger Beispiele deren Wirkung in der Öffentlichkeit aufgezeigt um in einem nächsten Schritt näher auf die verschiedenen Fatwā-Dienste einzugehen und sich mit deren Inhalten auseinanderzusetzen.
  4. Mohamed Talbi und sein Islamverständnis
    Dieser Beitrag befasst sich mit dem tunesischen islamischen Denker Mohamed Talbi, der am 1. Mai 2017 im Alter von 96 Jahren verstorben ist. Zentral in seinem Denken ist die Stellung der Freiheit des Individuums sowie eine historisch-dynamische Lesart des Korans. Als menschengemachtes Werk lehnt Talbi die Scharia ab, bzw. fordert er ein Überdenken derselben, das unserer heutigen Realität entspricht. Talbi, der sich als "koranischer Muslim" bezeichnete, gilt als einflussreicher, kritischer sowie auch umstrittener Denker, der provozierte, und gleichzeitig als tief gläubiger, im Islam fest verwurzelter Mensch, der seine Religion in gänzlicher, persönlicher Freiheit lebte. Dieselbe Freiheit forderte er für alle Menschen als gleichrangige Mitglieder der Menschheitsfamilie, und er begründete dies aus seinem Verständnis von Koran und Islam heraus.
  5. Die Geburt der Islamischen Theologie
    Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit dem Thema der Denkschulen und der Kalām-Wissenschaft. Nach einer allgemeinen Einführung über die Entstehung des Kalām werden die Themen und Probleme erörtert, die zur Entstehung und Entwicklung verschiedener Denkschulen innerhalb des Islam geführt haben.
  6. Speisevorschriften im Islam
    Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit dem Thema der Speisevorschriften im Islam. Nach einer allgemeinen Einführung werden die erlaubten und verbotenen Speisen und Getränke erörtert.
  7. Schwangerschaftsabbruch, künstliche Befruchtung und Adoption im Islam
    Dieser Beitrag befasst sich im weitesten Sinn mit dem Thema gewollter oder ungewollter Kinderlosigkeit. In den ersten beiden Abschnitten werden zunächst die Themen Schwangerschaftsabbruch und künstliche Befruchtung behandelt. Beide sind von neuen medizinischen Entwicklungen und Möglichkeiten geprägt, woraus sich neue Fragestellungen ergeben, die Antworten aus islamrechtlicher und islamisch-ethischer Sicht bedürfen. Im dritten Abschnitt wird auf das Thema Adoption eingegangen. Islamrechtlich ist Adoption verboten, es zeigt sich aber, dass dies mittels Vaterschaftsanerkennungen und dem Konzept der Milchverwandtschaft oftmals umgangen worden zu sein scheint. Islamrechtlich besteht zur Versorgung von Waisen die Möglichkeit der Pflegschaft oder Patenschaft als Alternative zur Adoption.
  8. Antisemitismus und Islam
    Dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem Thema Antisemitismus im islamischen Kontext. Das Thema scheint kaum ohne Bezugnahme auf den israelisch-palästinensischen Konflikt diskutierbar zu sein. Zunächst wird auf den Begriff 'Antisemitismus' eingegangen sowie dessen mögliche Benennungen als muslimischer, islamischer, islamistischer oder islamisierter Antisemitismus. Die aktuelle Präsenz antisemitischer Stereotype innerhalb der muslimischen Bevölkerung Europas wirft die Frage nach der möglichen Verwurzelung antisemitischer Haltungen im Islam auf, besonders angesichts antijüdischer Textstellen und Überlieferungen, wie jener einer angeblichen kollektiven Hinrichtung eines jüdischen Stammes in Medina zur Zeit des Propheten. Es gibt unterschiedliche Ansichten darüber, inwieweit von einer religiös begründeten Tradition des 'Judenhasses' gesprochen werden kann, oder ob erst unter dem Einfluss von Kolonialismus und Nahostkonflikt antisemitische Haltungen übernommen wurden.
  9. FGM und die islamische Perspektive
    Die uralte, kulturell tief verwurzelte Tradition weiblicher Genitalverstümmelung wurde in den letzten Jahren vermehrt thematisiert, nicht zuletzt aufgrund der steigenden Zahl betroffener Frauen in Europa im Zuge der Immigration. Da besonders auch Musliminnen betroffen sind, stellt sich die Frage, inwieweit FGM mit dem Islam zu tun hat. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit verschiedenen Formen von FGM und deren Folgen, der zunehmenden „Medikalisierung“ sowie den hinter dem Brauch stehenden Reinheitsvorstellungen. Die gesetzliche Lage in Österreich wird erwähnt sowie die geographische Verbreitung von FGM. Es folgt eine Untersuchung des islamischen Standpunktes, woraufhin von Initiativen von muslimischer Seite sowie seitens der Menschenrechtsorganisation TARGET berichtet wird, die gemeinsam für ein Ende von FGM kämpfen. Zuletzt wird auf islamische Überlieferungen eingegangen und inwiefern sie in Zusammenhang mit weiblicher Beschneidung gebracht werden können. Abschließend wird auf die Wichtigkeit von Aufklärungsarbeit hingewiesen, mit deren Hilfe FGM bekämpft werden kann.
  10. Zum Umgang mit Krankheit, Alter und Tod im Islam
    In diesem Beitrag wird das islamische Verständnis von Gesundheit und Krankheit beleuchtet, dem die Auffassung des Körpers als ein von Gott anvertrautes Gut zugrunde liegt. Der Mensch als Treuhänder und Nutznießer dieses Guts trägt auch die Verantwortung dafür. Der islamische Krankheitsbegriff wird untersucht, wobei Krankheit nicht als Strafe Gottes aufgefasst wird, sondern vielmehr als Prüfung, was jedoch kein tatenloses, schicksalsergebenes Erdulden von Krankheit nach sich zieht. Dies spiegelt sich in der regen Entwicklung der arabisch-islamischen Medizin wider, wobei im Text auch der Umgang mit psychischen Krankheiten und ihre Behandlung etwa mittels Musiktherapie thematisiert wird sowie andererseits der im Volksislam verbreitete Glaube an Dschinnen und Magie als Krankheitsverursacher. Die Bedeutung des Krankenbesuchs im Islam und mögliche Konflikte in heimischen Krankenhäusern sowie die fehlende professionelle Seelsorgeausbildung in Österreich sind weitere Themen des Beitrags. Zuletzt wird noch auf den islamischen Umgang mit Demenz bzw. mit alten Menschen eingegangen, bevor der Text mit dem Thema Sterben und Tod abschließt.