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  1. Muḥammad Abed al-Ǧābirī und die Kritik der arabischen Vernunft
    Der vorliegende Artikel befasst sich mit dem marokkanischen Philosophen Muḥammad Abed al-Ǧābirī (gest. 2010), der zu den bedeutendsten Kritikern der islamischen Moderne gehört. In seinem vierbändigen Hauptwerk Naqd al-ʿaql al-ʿarabī (Kritik der arabischen Vernunft) äußert er seine reformatorischen Gedanken zur Neubegründung des arabischen Rationalismus, welche vor allem an die Gedanken des rationalistischen muslimischen Philosophen Ibn Rušd bzw. Averroes (gest. 1198) angelehnt sind.
  2. Koranische Zugänge zum Menschsein
    Dieser Beitrag begibt sich auf die Suche nach einem koranischen Menschenbild. Im heutigen Kontext unserer westlichen, pluralen Gesellschaft ist es unumgänglich, auch aus muslimischer Perspektive das Verhältnis zur weltanschaulichen Vielfalt zu klären. Anhand der Begriffe Würde des Menschen, Freiheit und Vernunft sowie menschliche Verantwortung und Geschöpflichkeit versucht der Text anthropologische Grundlagen im Koran herauszufiltern.
  3. Der Prophet Muhammad als Mensch
    Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit den Propheten Muhammad als Menschen. Nach einer allgemeinen Einführung über die Stellung des Propheten im Islam und die Vorstellungen der Muslime über seine Person wird anhand einiger Beispiele aus dem Koran und der Sunna versucht, die menschliche Komponente seines Daseins aufzuzeigen.
  4. Antisemitismus und Islam
    Dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem Thema Antisemitismus im islamischen Kontext. Das Thema scheint kaum ohne Bezugnahme auf den israelisch-palästinensischen Konflikt diskutierbar zu sein. Zunächst wird auf den Begriff 'Antisemitismus' eingegangen sowie dessen mögliche Benennungen als muslimischer, islamischer, islamistischer oder islamisierter Antisemitismus. Die aktuelle Präsenz antisemitischer Stereotype innerhalb der muslimischen Bevölkerung Europas wirft die Frage nach der möglichen Verwurzelung antisemitischer Haltungen im Islam auf, besonders angesichts antijüdischer Textstellen und Überlieferungen, wie jener einer angeblichen kollektiven Hinrichtung eines jüdischen Stammes in Medina zur Zeit des Propheten. Es gibt unterschiedliche Ansichten darüber, inwieweit von einer religiös begründeten Tradition des 'Judenhasses' gesprochen werden kann, oder ob erst unter dem Einfluss von Kolonialismus und Nahostkonflikt antisemitische Haltungen übernommen wurden.
  5. Beiträge der Muslime in der Wissenschaft (Teil I)
    Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit Beiträgen der Muslime in der Wissenschaft. Nach einer allgemeinen Einführung wird kurz auf die Übersetzungsbewegung eingegangen. Danach werden einige Beiträge der Muslime in den Bereichen Mathematik, Medizin, Chemie und Alchemie erörtert.
  6. Sklaverei und Islam
    Dieser Beitrag widmet sich dem Thema Sklaverei im Allgemeinen sowie in Bezug auf den Islam. Zunächst wird auf die aktuelle Lage sowie Formen von Sklaverei weltweit eingegangen, anschließend auf die islamische Theorie und die historische Praxis in der muslimischen Welt bis hin zu heutigen Formen von Sklaverei.
  7. „Ihre Lage zu verbessern ist am besten.“ (Koran 2:220) Über den Umgang mit Waisen im Islam
    Dieser Beitrag befasst sich mit dem Thema Waisen im islamischen Kontext. Zunächst wird allgemein in die weltweite Thematik von Waisenkindern eingeführt, woraufhin der spezielle Zugang aus islamischer Perspektive folgt. Ausgehend von koranischen Bezugsstellen wird auf gesellschaftliche und rechtliche Aspekte zur Waisenversorgung im Islam eingegangen. Anschließend beschäftigt sich der Text mit der Waisenversorgung durch muslimische Vereine in islamischen Ländern und in Europa, sowie dem Thema Waisen und Flüchtlingskinder.
  8. Gewalt ist nicht das letzte Wort
    Univ. Prof. Zekirija Sejdini gab in seinem Impulsreferat beim Gesellschaftspolitischen Stammtisch im Kolpinghaus Dornbirn eine sehr differenzierte Sicht auf den Koran. In der anschließenden Podiumsdiskussion standen Strategien, wie mit der Gewalt im Namen Gottes umgegangen werden soll, im Vordergrund.
  9. Experte: Radikalisierung nicht primär religiös motiviert
    Übergriffe von Flüchtlingen auf Frauen, Terroranschläge - all das wird in Europa gern mit dem Islam in Verbindung gebracht. Doch hat es wirklich etwas mit Religion zu tun?
  10. Die sechs Glaubensgrundsätze des Islam
    Die sechs Glaubensgrundsätze (ʿAqīda) bringen die zentralen Inhalte der islamischen Glaubenslehre zum Ausdruck, an die MuslimInnen zweifelsfrei glauben müssen, um als solche gelten zu können. Beginnend mit dem ersten und zentralen Prinzip der Einheit und Einzigkeit Gottes, werden nachfolgend der Glaube an die Engel, die offenbarten Bücher, die Gesandten Gottes, den Jüngsten Tag sowie die Vorsehung kurz beschrieben.