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  1. Zwischen Gewissheit und Kontingenz - Auf dem Weg zu einem neuen Verständnis von islamischer Theologie und Religionspädagogik im europäischen Kontext
    Hinweis: This text was published in Zekirija Sejdini (ed.), Islamische Theologie und Religionspädagogik in Bewegung. Neue Ansätze in Europa, transcript Bielefeld, 2016. It is posted here by permission of transcript Verlag for personal use only, not for redistribution. DOI-Nummer: https://doi.org/10.14361/9783839433959-002
  2. Islamische Befreiungstheologie
    Dieser Beitrag befasst sich mit dem Thema Islamische Befreiungstheologie. Zunächst wird auf die enge Verbindung des Begriffs Befreiungstheologie mit der gleichnamigen katholischen Bewegung in Lateinamerika in den 1960er Jahren eingegangen und die damit verbundene Kritik des spanischen Theologen und Religionswissenschaftlers Juan José Tamayo thematisiert. Er plädiert für eine interkulturelle und interreligiöse, insbesondere eine christlich-islamische Form von Befreiungstheologie in der heutigen Zeit, die im Beitrag kurz skizziert wird. Im Anschluss werden der südafrikanische islamische Befreiungstheologe Farid Esack sowie der Tunesier Kacem Gharbi vorgestellt, welcher ebenfalls eine befreiungstheologische Haltung vertritt.
  3. Kritik an der klassischen Hadithforschung
    Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit der Kritik an den klassischen Hadithwissenschaften. Nach einer allgemeinen Einführung wird anhand von ausgewählten Aspekten die Kritik von Hayri Kırbaşoğlu an der Hadithwissenschaft erörtert.
  4. Der Koran. Die Rezitation des Gotteswortes
    Dieser Beitrag befasst sich mit dem Koran als Offenbarung des Gotteswortes und seiner Stellung im Leben der MuslimInnen. Die ästhetische Dimension des Korans ist auch oder gerade für die mehrheitlich nicht arabischsprechenden MuslimInnen von spezieller Bedeutung. Allerdings verhindert diese ästhetische Wahrnehmung manchmal einen kritischen Zugang zu bestimmten Koranversen. In diesem Beitrag wird auf die Bewahrung des Textes in mündlicher wie schriftlicher Form eingegangen sowie auf die Rolle der arabischen Sprache. Als weitere Themen werden die Verehrung des Koranbuches im muslimischen Alltag und die Bedeutung des Korans für die Kunstform der Kalligraphie angesprochen. Die wichtigste Rolle des Korans besteht in seiner Rezitation und Rezeption als Vortragstext, welchen der letzte Abschnitt gewidmet ist. Am Ende bleibt jedoch die "menschliche Unfassbarkeit" des Offenbarungstextes bestehen.
  5. Religionspädagoge: "Muslime müssen sich positionieren"
    Zekirija Sejdini kritisiert die Auffassung eines "ursprünglichen" Islam und fordert eine klare Haltung zur IS. Mit ihm sprach Beate Hausbichler.
  6. Al-Ġazzālī – Zwischen Anmerkung und Kritik
    Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit dem muslimischen Theologen al-Ġazzālī, der wie kein anderer einerseits als Erneurer verehrt, anderseits jedoch als Galionsfigur des Niederganges in der islamischen Philosophie kritisiert wurde.
  7. Jesus Christus, Sohn der Maria, im Islam
    Dieser Text beschäftigt sich mit Jesus Christus aus islamischer Perspektive. Zunächst wird die Erwähnung Jesu im Koran thematisiert. Auf seine Mutter Maria wird ebenso kurz eingegangen wie auf die Themen Jesu Kindheit, Wundertaten und seine Rolle als Überbringer der göttlichen Botschaft. Außerdem behandelt der Text die Frage der Gottessohnschaft sowie der Kreuzigung.
  8. Ibn Rušd – Vernunft und Glückseligkeit
    Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit dem rationalistischen Philosophen Ibn Rušd bzw. Averroes. Die rationalistischen Lehren des Philosophen erzielten eine nachhaltige Wirkung, die bis heute andauert. Bevor im weiteren Verlauf einige Inhalte von Ibn Rušds Lehren in Bezug auf die Glückseligkeit vorgestellt werden, erfolgt eine kurze Biographie. Abschließend wird auf die Wiederbelebung seiner Lehren in Form eines arabischen Averroismus eingegangen.
  9. Barmherzigkeit und Liebe im Islam und in der islamischen Mystik
    Der vorliegende Beitrag befasst sich mit der Barmherzigkeit, der herausragenden Eigenschaft Gottes nach islamischem Verständnis, und der Liebe in der islamischen Mystik. Trotz ihrer großen Bedeutung kommen diesen Begriffen im islamischen Denken bislang keine Schlüsselpositionen zu. Dabei würden sie auch im Christentum und Judentum eine zentrale Rolle spielen und könnten dabei helfen, eine Brücke zwischen den Religionen zu bauen.
  10. Die Jungfrau Maria, die Mutter Jesu, aus muslimischer Perspektive
    Der vorliegende Artikel befasst sich mit der Jungfrau Maria (arab. Maryam), der Mutter Jesu (arab. ʿĪsā), und ihrer Bedeutung für MuslimInnen. Dabei kommt ihre Stellung im Koran, aber auch im Volksglauben zur Sprache. Der Beitrag soll unter anderem zeigen, dass die Ähnlichkeiten zwischen dem Christentum und dem Islam, speziell in Bezug auf Maria, der Mutter Jesu, viel größer sind, als sie oft von außen wahrgenommen werden. Auch wenn Unterschiede vorhanden sind, so liefert das islamische Verständnis von Maria eine solide Basis für ein respektvolles Miteinander zwischen MuslimInnen und ChristInnen.