Es wurden 10 Ergebnisse gefunden.
  1. Taqīya - Freifahrtschein für interreligiöse Verschleierungstaktik?
    Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit der taqīya im Islam. Es wird zunächst auf die etymologischen Wurzeln eingegangen und im Anschluss zu einer kurzen islamwissenschaftlichen Einordnung zu Unterschieden zwischen sunnitischer und schiitischer Handhabe übergegangen.
  2. Über das Recht zur positiven und negativen Religionsfreiheit im Islam
    Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit dem Thema der Religionsfreiheit im Islam. Nach einer allgemeinen Einführung wird anhand der Quellenlage und der gegenwärtigen Situation erörtert, wie mit dem durch die allgemeine Charta der Menschenrechte verbrieften Recht auf Religionsfreiheit islamisch umgegangen werden kann.
  3. Mohamed Talbi und sein Islamverständnis
    Dieser Beitrag befasst sich mit dem tunesischen islamischen Denker Mohamed Talbi, der am 1. Mai 2017 im Alter von 96 Jahren verstorben ist. Zentral in seinem Denken ist die Stellung der Freiheit des Individuums sowie eine historisch-dynamische Lesart des Korans. Als menschengemachtes Werk lehnt Talbi die Scharia ab, bzw. fordert er ein Überdenken derselben, das unserer heutigen Realität entspricht. Talbi, der sich als "koranischer Muslim" bezeichnete, gilt als einflussreicher, kritischer sowie auch umstrittener Denker, der provozierte, und gleichzeitig als tief gläubiger, im Islam fest verwurzelter Mensch, der seine Religion in gänzlicher, persönlicher Freiheit lebte. Dieselbe Freiheit forderte er für alle Menschen als gleichrangige Mitglieder der Menschheitsfamilie, und er begründete dies aus seinem Verständnis von Koran und Islam heraus.
  4. Antisemitismus und Islam
    Dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem Thema Antisemitismus im islamischen Kontext. Das Thema scheint kaum ohne Bezugnahme auf den israelisch-palästinensischen Konflikt diskutierbar zu sein. Zunächst wird auf den Begriff 'Antisemitismus' eingegangen sowie dessen mögliche Benennungen als muslimischer, islamischer, islamistischer oder islamisierter Antisemitismus. Die aktuelle Präsenz antisemitischer Stereotype innerhalb der muslimischen Bevölkerung Europas wirft die Frage nach der möglichen Verwurzelung antisemitischer Haltungen im Islam auf, besonders angesichts antijüdischer Textstellen und Überlieferungen, wie jener einer angeblichen kollektiven Hinrichtung eines jüdischen Stammes in Medina zur Zeit des Propheten. Es gibt unterschiedliche Ansichten darüber, inwieweit von einer religiös begründeten Tradition des 'Judenhasses' gesprochen werden kann, oder ob erst unter dem Einfluss von Kolonialismus und Nahostkonflikt antisemitische Haltungen übernommen wurden.
  5. Ist der Islam kritikfähig?
    Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit der Frage, ob der Islam sich historisch gesehen als kritikfähig erwiesen hat. Zunächst soll anhand einiger Beispiele aus der islamischen Geschichte und einer kurzen Erläuterung, wie mit Kritik umgegangen und Kritik bewertet wurde, eine Annäherung an diese Fragestellung hergestellt werden. Zudem wird mit Sorūš ein Autor vorgestellt, der sich theoretisch-theologisch mit der Notwendigkeit der Kritik innerhalb der islamischen Wissenschaftspraxis befasst hat.
  6. Vom Händedruck zur Integrationsdebatte
    Dieser Text befasst sich mit dem Thema Händedruck im muslimischen und europäischen Kontext. Zunächst wird kurz auf die Bedeutung des Händedrucks in Österreich sowie wissenschaftliche Zugänge zu diesem Thema eingegangen einschließlich formaler Aspekte des korrekten Händedrucks. Danach wendet sich der Text dem muslimischen Blickwinkel zu sowie der möglichen Konfliktentstehung und Lösungsfindung im europäisch-österreichischen Zusammenhang.
  7. Ein gemeinsames Wort zwischen Uns und Euch. Ein offener Brief muslimischer Gelehrter als Anstoß zum christlich-muslimischen Dialog?
    Dieser Beitrag beschäftigt sich mit Ursache und Analyse des offenen Briefes mit dem Titel Ein gemeinsames Wort zwischen Uns und Euch, den 138 muslimische Gelehrte im Jahr 2007 an Papst Benedikt XVI. sowie hohe christliche Würdenträger verfasst haben. Die zentrale Aussage des Briefes besteht im Aufruf zum gemeinsamen Dialog von Christentum und Islam mit dem Ziel, den Weltfrieden zu sichern. Abschließend wird in diesem Text kurz der Blick auf den interreligiösen Dialog in Österreich gerichtet.
  8. Jesus Christus, Sohn der Maria, im Islam
    Dieser Text beschäftigt sich mit Jesus Christus aus islamischer Perspektive. Zunächst wird die Erwähnung Jesu im Koran thematisiert. Auf seine Mutter Maria wird ebenso kurz eingegangen wie auf die Themen Jesu Kindheit, Wundertaten und seine Rolle als Überbringer der göttlichen Botschaft. Außerdem behandelt der Text die Frage der Gottessohnschaft sowie der Kreuzigung.
  9. Al-Andalus - ein Mythos der Toleranz oder Wirklichkeit?
    Der vorliegende Artikel befasst sich mit al-Andalus, dem islamischen Herrschaftsgebiet auf der Iberischen Halbinsel von 710 bis 1492 nach Christus und der Frage, ob diese Zeit des Zusammenlebens von Muslimen, Christen und Juden von einer Toleranz geprägt war, die uns auch heute noch im interreligiösen und interkulturellen Dialog als Vorbild dienen könnte.
  10. Die Jungfrau Maria, die Mutter Jesu, aus muslimischer Perspektive
    Der vorliegende Artikel befasst sich mit der Jungfrau Maria (arab. Maryam), der Mutter Jesu (arab. ʿĪsā), und ihrer Bedeutung für MuslimInnen. Dabei kommt ihre Stellung im Koran, aber auch im Volksglauben zur Sprache. Der Beitrag soll unter anderem zeigen, dass die Ähnlichkeiten zwischen dem Christentum und dem Islam, speziell in Bezug auf Maria, der Mutter Jesu, viel größer sind, als sie oft von außen wahrgenommen werden. Auch wenn Unterschiede vorhanden sind, so liefert das islamische Verständnis von Maria eine solide Basis für ein respektvolles Miteinander zwischen MuslimInnen und ChristInnen.