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  1. „So gebt euch schöne Namen.“ Namen und Namensgebung im Islam
    Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Namensgebung im islamischen Kontext. Gegenüber früheren Zeiten mit strikt vorgegebenen Traditionen trägt die Namenswahl im Allgemeinen heute viel individuellere Züge. Das Interesse bezüglich Namensbedeutung und -herkunft ist groß, wobei die Beschäftigung mit der Namensgebung des arabischen Kulturkreises einige Schwierigkeiten birgt, etwa aufgrund der langen Namensketten oder der Umschrift bzw. Aussprache arabischer Namen. Der Text geht kurz auf das islamische Ritual zur Namensgebung Neugeborener sowie die Namensauswahl ein, die auf einen "schönen Namen" fallen soll. Insbesondere der Prophet Muhammad, aber auch seine Familienmitglieder und Gefährten dienen bis heute als Namensvorbilder in der gesamten islamischen Welt. Das komplexe Namenssystem mit seinen verschiedenen Bestandteilen von persönlichem Namen und zusätzlichen Namen wird ebenso angesprochen wie die Bildung moderner Familiennamen, insbesondere im Türkischen.
  2. Sind Fatwas Todesurteile? Wenn nein, was dann?
    Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit dem Thema fatwā (Arab.: Rechtsmeinung). Nach einer allgemeinen Einführung wird die Praxis der Fatwātätigkeit näher erklärt und in ihren verschiedenen Konnotationen beleuchtet. Dazu gehört es auch, in Zusammenhang mit den Artikeln über die Methodologie der islamischen Rechtsfindung und den vertiefenden Artikeln zu qiyās und iǧmāʿ noch einmal auf die Autoritäten der Rechtsfindung und Rechtsprechung einzugehen und verschiedene Facetten islamischer Rechtsergründung in ein Verhältnis zu setzen.
  3. „… und wenn ihr schlachtet, schlachtet recht.“ Über das Schlachten nach islamischem Ritus
    Dieser Text beschäftigt sich mit dem Thema des Schlachtens nach islamischem Ritus. Das Österreichische Tierschutzgesetz erlaubt eine sogenannte rituelle Schlachtung ohne vorausgehende Betäubung einzig bei Vorliegen religiöser Gründe. Diese Ausnahmeregelung für Religionsgemeinschaften wird von Tierschützern abgelehnt, worauf im Text Bezug genommen wird. Im Anschluss wird ein Überblick über die rituelle sowie konventionelle Schlachtmethode gegeben und dabei auf das Thema Betäubung eingegangen, das von islamischer Seite nicht einheitlich beurteilt wird. Weiters geht es um die Frage, ob die Nennung Allahs vor der Schlachtung zwingend vorgeschrieben ist sowie um die islamischen Vorgaben im Umgang mit dem Schlachttier. Anschließend widmet sich der Text dem Thema Halal-Zertifikate in Österreich und schließt mit der Frage nach der islamisch-ethischen Vertretbarkeit von Massentierhaltung ab.
  4. Imam – wer oder was ist das?
    Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit der Frage, was ein Imam ist. Dieses Thema gewinnt besondere Relevanz dadurch, dass die islamische Seelsorge mittlerweile gerade in Europa ein bisher nicht dagewesenes Gewicht im Rollenspektrum von Imamen und dadurch auch in Hinsicht auf den Einflussbereich der Imame auf die Gemeindemitglieder einnimmt. Im traditionellen sunnitischen Verständnis geht das weit über die Aufgabe und Wirkung dieser Funktion hinaus. Bei den Schiiten wird der Begriff gänzlich anders verstanden und mit viel größerer Bedeutung belegt.
  5. Vom Händedruck zur Integrationsdebatte
    Dieser Text befasst sich mit dem Thema Händedruck im muslimischen und europäischen Kontext. Zunächst wird kurz auf die Bedeutung des Händedrucks in Österreich sowie wissenschaftliche Zugänge zu diesem Thema eingegangen einschließlich formaler Aspekte des korrekten Händedrucks. Danach wendet sich der Text dem muslimischen Blickwinkel zu sowie der möglichen Konfliktentstehung und Lösungsfindung im europäisch-österreichischen Zusammenhang.
  6. Islamische Seelsorge
    Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit dem Thema Seelsorge im Islam. Zunächst wird danach gefragt, ob die Bezeichnung Seelsorge als solche eigentlich zum Islam passt und wenn ja, in welchem Sinne. Im Folgenden werden theologische Grundlagen der Tätigkeit von muslimischen Seelsorgenden sowie Ansätze einer professionellen Ethik skizziert.
  7. „Ihre Lage zu verbessern ist am besten.“ (Koran 2:220) Über den Umgang mit Waisen im Islam
    Dieser Beitrag befasst sich mit dem Thema Waisen im islamischen Kontext. Zunächst wird allgemein in die weltweite Thematik von Waisenkindern eingeführt, woraufhin der spezielle Zugang aus islamischer Perspektive folgt. Ausgehend von koranischen Bezugsstellen wird auf gesellschaftliche und rechtliche Aspekte zur Waisenversorgung im Islam eingegangen. Anschließend beschäftigt sich der Text mit der Waisenversorgung durch muslimische Vereine in islamischen Ländern und in Europa, sowie dem Thema Waisen und Flüchtlingskinder.
  8. Tiere aus islamischer Sicht
    Der vorliegende Artikel beschreibt das Thema Tiere aus muslimischer Sichtweise. Dabei wird zum einen auf Tiere eingegangen, die im Koran erwähnt werden, auf Hadithe, in denen Tiere vorkommen, aber auch auf kulturelle und soziale Eigenheiten der Musliminnen und Muslime. Auf das Thema Hund wird im Besonderen eingegangen, da er in Europa in vielen Familien bereits zu einem Familienmitglied geworden ist, während Muslime in der Regel ein völlig anderes Verständnis haben.
  9. Die postmortale Organtransplantation - Eine bioethische Debatte der islamischen Jurisprudenz
    Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit dem Thema postmortale Organtransplantation aus der Sicht der islamischen Jurisprudenz. Nach einer allgemeinen Einführung werden die kontroversen Meinungen aus Pakistan und Ägypten vorgestellt und die sich daraus resultierenden Herausforderungen im Anschluss zusammengefasst.
  10. Auf gute Nachbarschaft! Vom Recht des Nachbarn aus islamischer Perspektive
    Dieser Beitrag befasst sich mit der Bedeutung der nachbarschaftlichen Beziehungen aus islamischer Sicht. Ausgehend von einem diesbezüglich relevanten Koranvers wird mithilfe von Prophetenworten zunächst allgemein auf den Umgang mit den Mitmenschen eingegangen und im Anschluss konkret das Verhältnis zu den Nachbarn untersucht. Sodann wird der Bezug zu den gegenwärtigen gesellschaftlichen Verhältnissen hergestellt.