Der vorliegende Artikel stellt den bosnisch-österreichischen Kultur- und Islamwissenschaftler Smail Balić vor, der als Vordenker eines europäischen Islams sowie Initiator für die Gründung der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich gilt. Neben seiner Sichtweise zur Stellung der Frau im Islam wird auch sein Beitrag für die muslimische Gemeinschaft in Österreich näher beleuchtet.
Dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem islamischen Gelehrten Abū ʿAlī al-Ḥusayn ibn ʿAbd Allāh ibn Sīnā, der im Westen unter dem latinisierten Namen Avicenna bekannt ist. Nach einem kurzen biografischen Überblick werden einige seiner bedeutsamsten Werke vorgestellt. Anschließend wird auf seinen philosophischen und ontologischen Zugang – mit Fokus auf dem Konzept „des notwendig Seienden“ – eingegangen.
Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit Ibn Ḥazm al-Andalusī, einem islamischen Denker des 11. Jahrhunderts. Nach einer kurzen Erläuterung seiner Biografie wird im ersten Teil des Beitrages auf seine Kritik an der Metaphysik al-Kindīs eingegangen. Der zweite Teil stellt seine Theorie des weiblichen Prophetentums vor.
Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit dem ägyptischen Intellektuellen Naṣr Ḥāmid Abū Zaid. Nach einer kurzen Schilderung seiner Biografie wird auf zwei wesentliche Aspekte eingegangen, für die Abū Zaid internationale Bekanntheit erlangt hat – einerseits seine Koranhermeneutik und andererseits die Apostasievorwürfe gegen ihn, die seine Zwangsscheidung nach sich zogen.
Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit dem wohl bekanntesten und einflussreichsten muslimischen Mystiker, Dschalāl ad-Dīn Rūmī, welcher unter dem Namen Rumi oder Maulana bzw. Mevlana bekannt ist. Nach einer Schilderung seines Lebens wird in diesem Beitrag der Entstehungskontext seines Hauptwerkes, des Maṯnawī, erörtert.
Der vorliegende Beitrag befasst sich mit einigen namhaften weiblichen islamischen Gelehrten der Geschichte. Im Kontrast zu den männlichen Gelehrten scheinen jene Frauen und ihre Leistungen oft in den Hintergrund zu rücken, was wahrscheinlich damit zu begründen ist, dass Geschichte über Jahrhunderte hinweg aus einer männlichen Perspektive erzählt wurde. In der Folge standen letztlich auch oft die Geschichten über Männer im Fokus. Dieser Beitrag hat das Ziel, die Leistungen einiger weiblicher muslimischer Persönlichkeiten hervorzuheben.
Der vorliegende Beitrag befasst sich mit dem Werk „Maßgebliche Abhandlung“ (Faṣl al-maqāl) des rationalistischen Philosophen und muslimischen Gelehrten Ibn Rušd (gest. 1198 n. Chr.), der im Westen vor allem unter dem Namen Averroes bekannt ist. Die deutsche Übersetzung des Werkes stammt von Frank Griffel (2010, hrsg. im Verlag der Weltreligionen) und bildet die Quelle des vorliegenden Artikels. Griffels Werk beinhaltet weiters einen Kommentar, der unter anderem den Entstehungskontext des Werkes verdeutlicht.
Dieser Beitrag befasst sich mit dem pakistanischen Gelehrten Fazlur Rahman (gest. 1988), dessen Ideen und methodische Ansätze zum Verstehen und Deuten der islamischen Schriftquellen weltweite Resonanz erfuhren und seit einigen Jahren zunehmend beachtet werden.
Der vorliegende Beitrag befasst sich mit dem Leben und dem Wirken von Univ.-Prof. Dr. Galip Veliu, einem in Nordmazedonien geborenen islamischen Denker, Philosoph und Theologe, der sich für einen kritischen Umgang mit verschiedenen erkenntnistheoretischen Ansätzen und gesellschaftspolitisch relevanten theologischen Themen einsetzte. Dementsprechend lautete sein Motto: "Nichts bleibt unverändert außer der Veränderung selbst".
Dieser Text behandelt das Leben und Werk von Husein Djozo, einem Theologen, Imam und Vorreiter eines ausgeprägten und konsequenten Reformschemas in Bosnien und Herzegowina in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ausgehend von seiner Biografie soll hier stellvertretend für seine sehr umfangreiche, umfassende Theologie und Fatwa-Lehre eines seiner Themen angesprochen werden: Die Stellung der Frau im Islam.
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